Informationen zu Glücksspiel

Menschen spielen Glücksspiele aus unterschiedlichen Gründen. Von Glücksspielen wird gesprochen, wenn in einem Spiel ein Geldeinsatz getätigt wird – mit dem Ziel, den Geldeinsatz zu vermehren – und der Spielausgang gänzlich oder überwiegend vom Zufall abhängig sind. In manchen Ländern, werden sie als „Hazardspiele“ („Zufallsspiele“) bezeichnet. Sie unterscheiden sich wesentlich von Strategie- und Geschicklichkeitsspielen, da Spieler in der Regel nur passiv teilnehmen und keinen bzw. nur wenig Einfluss auf das Spielergebnis üben können. Das Ungewisse, gepaart mit der Hoffnung, dass das Schicksal Fortuna auf die eigene Seite schlägt, bilden für die meisten Menschen die wesentlichen Reize des Glücksspiels. Mit jedem Glücksspiel verbinden sich Alltagswünsche und die Hoffnung, der „Glückspilz“ zu sein. Sei es der „Kick“, das Bauen und Ausstatten von „Luftschlössern“, die Aussicht auf schnelles Geld, Wohlstand oder zur Ablenkung.

Schon seit jeher wird in Mitteleuropa versucht, das Glücksspiel zu regulieren und den Spieltrieb der Menschen vor Ausbeutung zu schützen. Glücksspielen wird eine Suchtgefährdung zugeschrieben, die für Betroffene und Angehörige häufig schwerwiegende soziale, finanzielle, familiäre und gesundheitliche Folgen hat. Mit der Entwicklung des Internets wurden Glücksspiele wesentlich leichter zugänglich, leider auch die negativen Folgen problematischen und pathologischen, also süchtigen Glücksspielens. Eine funktionierende, zielführende Regulierung steht zum aktuellen Zeitpunkt noch aus.

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